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In Myanmar (Burma) ermöglichte Zukunft für Kinder der Welt e. V. mehrere Schulprojekte in den Shanbergen bei Kalaw. Ein Dorf erhielt ein neues Schulhaus für die Mittelstufe. Ein zweites Dorf erhielt die nötigen Einrichtungen um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten und ein drittes Dorf erhielt ebenfalls die Schuleinrichtung und die Kinder bekommen zweimal wöchentlich eine gehaltvolle Schulspeisung, da das Dorf besonders arm ist. Zukunft für Kinder der Welt e. V. finanziert allen drei Dörfer zusätzliche Lehrer und deren Unterkünfte. Für entferntere Dörfer wurde ein Wanderlehrer eingestellt, der nun in verschiedenen Dorfverbänden den Kindern wenigstens die Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen beibringt. Die Dorfverbände erhielten die notwendigen Schulausstattungen.

Unterstützung besonders hilfsbedürftiger Familien in Kambodscha

Derzeit unterstützt Zukunft für Kinder der Welt e. V. direkt 17 Kinder aus 12 Familien (davon 11 alleinerziehende Frauen) mit insgesamt 28 Kindern. Die Familien bekommen eine monatliche Unterstützung zwischen 15 und 45 $, bei Bedarf Kleidung, Schulausstattung und medizinische Hilfe. Die Sozialarbeiter helfen und beraten die Mütter bei Problemen aller Art. Sie achten auf eine gute schulische Bildung und pflegen engen Kontakt zur Schule.

Ein Kinderdorf hinter den Tempeln von Angkor

Im August 2004 fanden wir ein günstiges Grundstück in einem kleinen Dorf, 20 km hinter den Tempeln von Angkor. Dort entstand ein Kinderdorf in dem Kinder glücklich, gesund und so gebildet wie möglich werden können. In dem sie Kind sein dürfen und sicher sind. Im März 2005 konnten wir das erste Kinderhaus eröffnen, im Mai erfolgte das zweite, das dritte Haus wurde Anfang September bezogen. Im April 2006 kamen die nächsten Kinder und Haus Nr. 4 wurde eröffnet. Und es wurde ein kleiner Tempel gegenüber den Kinderhäusern eingeweiht.

Inzwischen leben dort 30 Kinder zwischen 16 und 2 Jahren. Alle Kinder haben sich gut erholt. Allerdings lassen sich die Folgen einer jahrelangen Unter- und Mangelernährung nicht in einigen Monaten beseitigen, es dauert Jahre. Drei Kinder sind leider an Aids bereits erkrankt und werden therapiert. Ein Junge leidet an Lepra und wird ebenfalls therapiert. Die ärztliche Versorgung ist gut. Das Angkor Hospital for Children schickt jeden Monat ein Team (Arzt, Zahnarzt, Fachpersonal und Medikamente) zum check up der Kinder ins Kinderdorf. Was nicht vor Ort behandelt werden kann, wird im Krankenhaus in Siem Reap behandelt. Alles ist kostenlos.

Hurra, die Schule ist fertig

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres hat das Dorf Peak Sneng und die umliegenden Dörfer endlich die lang ersehnte Secondary School erhalten - 400 m hinter dem Kinderdorf. Bislang gab es nur eine Primery School von der 1. bis zur 6. Klasse und danach war für die meisten Kinder, die überhaupt zur Schule gehen durften, die Schulzeit zu Ende. Die nächste Secondary war viel zu weit weg.

Im Frühjahr hat uns die Regierung ein großes Grund zur Verfügung gestellt und seit Anfang Oktober wird unterrichtet. Die Schulausstattung (Schuluniform, Bücher, Hefte, Stifte, Schultasche) haben alle Kinder im Rahmen einer Feier in Wat Damnak erhalten. Sobald die Kantine gebaut ist, bekommen die Kinder ein nahr- und schmackhaftes Mittagsessen.

Noch schaut alles nach Baustelle aus, aber in einem Jahr wird neben dem schönsten Kinderdorf Kambodschas die schönste Secondary Kambodschas stehen. Und mit viel Glück und Spenden vielleicht in zwei bis drei Jahren auch eine High School.

 

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